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Stadt Sulz am Neckar
Stadt Sulz am Neckar

In Sulz am Neckar

Arbeiten am integrativen Treffpunkt beginnen

In der Brühlstraße gibt es bald eine „Nähwerkstatt“, die ein „integrativer Treffpunkt für textile Ideen“ werden soll.

Mehrere Flüchtlinge haben in ihrer Heimat in der Textilbranche gearbeitet. Auf dieser Basis entstand im Arbeitskreis Asyl die Idee, einen Begegnungsort zu schaffen, an dem mit Stoffen gearbeitet wird.  In einem vom Beauftragten für Bürgerengagement, Hans-Ulrich Händel, organisierten Prozess wurde über die Umsetzung diskutiert. Die Förderzusage für Mittel aus dem Programm „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“ ermöglichte es, den Ideen Taten folgen zu lassen.

Karl Götz vom AK Asyl arbeitete gemeinsam mit Flüchtlingen und Michael Widmann von der Diakonischen Bezirksstelle Sulz ein detailliertes Konzept aus, wie die Idee einer Nähwerkstatt umgesetzt werden kann. Die Planung überzeugte die evangelische Verbundkirchengemeinde Sulz-Holzhausen. Sie beschloss Ende 2016, das Projekt gemeinsam mit dem AK Asyl und der Diakonie Baden-Württemberg zu verantworten.

Ziel ist es, Eigeninitiative der Flüchtlinge zu fördern, Tagesstrukturen zu ermöglichen und Bekanntschaften anzustoßen. Es soll ein belebter Nähtreff von und mit Flüchtlingen, ehrenamtlichen Helfern und Bürgern entstehen.

Das Projekt wird über Restmittel von „Sulz engagiert!“, das Förderprogramm „Gemeinsam in Vielfalt“ sowie die Diakonie mit einer einmaligen Anschubfinanzierung unterstützt.

In den angemieteten Geschäftsräumen in der Brühlstraße 18 wird derzeit in Eigenleistung renoviert, erste gebrauchte, professionelle Nähmaschinen wurden bereits geliefert.

Am 15. Februar soll bereits die Produktion beginnen. Die Nähwerkstatt wird dann unter anderem Änderungen und Anpassungen für Kleidung des Kleiderladens der Diakonie vornehmen, kreativ gestaltete Deko-Artikel und Taschen produzieren sowie Nähkurse und Näh-Unterstützung anbieten.

Für den Start benötigt die Nähwerkstatt noch Spenden. Benötigt werden:

·        Stoffe / Stoffreste / Markisenstoffe / LKW-Planen / Werbebanner

·        Klammern

·        Nadeln

·        Nähkreide

·        Knöpfe

·        Reißverschlüsse

·        Garn

·        Scheren

·        Schablonen / Maßband

·        Nähmaschinen

·        Bügeleisen

·        Waschmaschine

·        Büromaterial (Stifte, Blöcke, ….)

Wer etwas spenden möchte, wendet sich direkt an die Diakonie (Tel. 07454 2276) oder kontaktiert den AK Flucht und Asyl über die Webseite.

Von links: Karl Götz (AK Asyl), Michael Widmann (Diakonie), Frank Börnard (Sulz engagiert), Traude Mangold (Evangelische Kirchengemeinde) und Sabrina Glöckler (Sachgebietsleitung Bürgerdienste) besichtigten die Räume der neuen „Nähwerkstatt“ in
Von links: Karl Götz (AK Asyl), Michael Widmann (Diakonie), Frank Börnard (Sulz engagiert), Traude Mangold (Evangelische Kirchengemeinde) und Sabrina Glöckler (Sachgebietsleitung Bürgerdienste) besichtigten die Räume der neuen „Nähwerkstatt“ in der Brühlstraße. Die Flüchtlinge Mohammed Hamo aus Aleppo und Olokedana Jamin aus Nigeria bringen ehrenamtlich ihre Erfahrung in der Textilbranche ein.