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Stadtarchiv
Sulz a.N.
Herwart Kopp 17.6.2011
Nachkriegsakten
im Stadtarchiv Sulz a.N.:
Briefverkehr
des Bürgermeisters ab 20.April 1945
Beim
Ausräumen und Entsorgungen von Altakten auf der Bühne des Rathauses
konnten ca. 30 Ordner mit Akten aus der Zeit nach dem II.Weltkrieg in
das Stadtarchiv übernommen werden.
Beginnend
am 20. April 1945 beinhalten diese den Zeitraum bis ca 1950.
Hauptsächlich ist darin der Briefwechsel des damaligen von der
französischen Besatzung eingesetzten Bürgermeisters mit dem
französischen Gouvernement in Horb.
Zum
Beispiel:
-
Requisitionen
von Wohnungen oder auch verschiedene Gerätschaften ( Radio-
Fotoapparate - Wohnungseinrichtungen u.a. ).
-
Erlasse
und Vorschriften der franz. Militärregierung, aber auch
Passierscheine zur Fahrt in die amerikanische Zone,
Nachtfahrgenehmigungen
-
Wohnungszwangwirtschaft,
Zuzugsgenehmigungen bzw. Zuzugssperren für Personen und Familien.
-
Akten
und Listen der Nahrungsmittelaufsicht ( Ablieferungsvorschriften und
Ablieferungsnachweise von Vieh, Getreide, Milch ).
-
Zuzugsgenehmigungen
von Flüchtlingen und Wohnungszuweisungen.
-
Ordner
mit Namenslisten enthalten Ausländerlisten, Zwangsarbeiter,
Verzeichnis der Zivilarbeiter und Arbeiterinnen ausländischer
Nationalität.
-
Listen
Deutscher Kriegsgefangenen, aus der Gefangenschaft heimgekehrte
Männer, der Ortsfremden und Evakuierten Personen in Sulz.
Diese
Akten der Nachkriegszeit sind im Stadtarchiv Sulz a.N. nun in den
Regalen eingeordnet, im Archiv- Programm ordnungsgemäß erfasst und
in einem so genannten „Findbuch" mit kurzen Inhaltsangaben
nachzuschauen.
In der
Internetseite der Stadt Sulz ist dieses „Findbuch" für Jedermann
ersichtlich.
Das
Findbuch kann im Internet eingesehen werden unter
www.sulz
.de
> „Stadt
Sulz" / „Historie" / „Stadtarchiv"
oder
über „Suche":
> „Stadtarchiv"
oder „Findbuch"
Die
Archivare des Stadtarchiv Sulz a.N. - Paul Müller und Herwart Kopp
- konnten natürlich die Akten nicht komplett und im Detail
auswerten. Das bleibt noch eine Aufgabe für die Zukunft.
Unter
Berücksichtigung des Datenschutzes können gerne interessierte
Personen in die Akten im Stadtarchiv Einsicht nehmen.

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