Coronamasken: Stadt Sulz am Neckar

Seitenbereiche

Frühling
Frühling
Frühling
Frühling
Frühling
Frühling
Sommer
Sommer
Sommer
Herbst
Herbst
Winter
Winter
Winter
Fasching
Fasching
Fasching
Jahreszeit wählen:

Hauptbereich

Community-Masken sind Pflicht!

Das Tragen von so genannten "Alltagsmasken" ist in Baden-Württemberg Pflicht. In Sulz am Neckar und den Teilorten gilt seit dem 24.04.2020 eine Allgemeinverfügung, die das Tragen in folgenden zusätzlichen Situationen vorschreibt:

  • auf dem Wochenmarkt
  • Aufenthalt in geschlossenen Räumen mit mindestens einer weiteren Person, die nicht der Haushaltsgemeinschaft angehöhrt (insbesondere Arbeitsstätte, Inanspruchnahme / Erbringen von Dienst- und Handwerkerleistungen). Ausgenommen sind Situationen in welcher der Mindestabstand von zwei Metern zu diesen Personen eingehalten werden können oder ein anderer, gleichermaßen geeigneter Hygieneschutz besteht (z. B. Trennwand).
  • die Fahrt im Fahrzeug, wenn eine weitere Person mit im Fahrzeug sitzt die nicht zum eigenen Hausstand gehört (Fahrgemeinschaften).

Zugelassen ist jede Abdeckung, die geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen, Aussprache zu verringern. Eine Kennzeichnung oder zertifizierte Schutzkategorien wird nicht vorgeschrieben. Damit sind zum Beispiel auch selbstgeschneiderte Behelfsmasken, Schals, Tücher oder Buffs zugelassen.

Allgemeinverfügung über die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht

Hier der Text der ab dem 24.04.2020 gültigen, im Mitteilungsblatt (amtliches Bekanntmachungsorgan) veröffentlichten Allgemeinverfügung:

Allgemeinverfügung der Stadt Sulz am Neckar über die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus / COVID-19

Die Stadt Sulz am Neckar erlässt, ergänzend zur Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2(Corona-Verordnung – CoronaVO) in der jeweiligen Fassung, auf ihrem Hoheitsgebiet aufgrund von § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG), § 1 Absatz 6 der Verordnung des Sozialministeriums über die Zuständigkeiten nach dem IfSG (IfSGZustV) und § 35 Satz 2 des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (LVwVfG) folgende

Allgemeinverfügung:

§ 1 Mund-Nasen-Bedeckungspflicht

(1) Jedermann/frau hat in der Öffentlichkeit eine Mund-Nasen-Abdeckung zu tragen. Zugelassen ist jede Abdeckung, die geeignet ist, eine Ausbreitung von
übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen, Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorien (geeignet sind u. a. selbstgeschneiderte Behelfsmasken, Schals, Tücher, Buffs, etc.).

(2) Die Bedeckungspflicht gilt insbesondere auch für folgende Bereiche:

  • Betreten von geöffneten Verkaufsstellen und/oder des Wochenmarkts
  • Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs
  • Aufenthalt in geschlossenen Räumen mit mindestens einer weiteren Person, die nicht der Haushaltsgemeinschaft angehöhrt (insbesondere Arbeitsstätte,
  • Inanspruchnahme / Erbringen von Dienst- und Handwerkerleistungen).

Ausgenommen sind Situationen in welcher der Mindestabstand von zwei Metern zu diesen Personen eingehalten werden können oder ein anderer, gleichermaßen geeigneter Hygieneschutz besteht (z. B. Trennwand).

(3) Von der Mund-Nasen-Bedeckungspflicht wird weiterhin ausgenommen

  • die Bewegung unter freiem Himmel, insbesondere beim Spazieren gehen und beim Sport, wenn ein Mindestabstand von 2 Metern zu anderen Personen sichergestellt wird.
  • die Fahrt im eigenen Fahrzeug, soweit keine weitere Person mit im Fahrzeug sitzt, ausgenommen sind Personen des eigenen Hausstands.
  • Personen mit die mittels ärztlichem Attest davon ausgenommen werden.

§ 2 Inkrafttreten

(1) Diese Verfügung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und gilt bis zu deren Widerruf. Die Allgemeinverfügung der Stadt Sulz am Neckar über die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus / COVID-19 vom 17.04.2020 tritt gleichzeitig außer Kraft.

Anwendungshinweise

Auf keinen Fall darf das Tragen eines zertifizierten Mund- und Nasenschutzes oder einer Mund-Nasen-Bedeckung dazu führen, dass Abstandsregeln nicht mehr eingehalten oder Husten- und Niesregeln bzw. die Händehygiene nicht mehr umgesetzt werden.
Für die optimale Wirksamkeit der angeordneten Maßnahme ist es wichtig, dass ein MNS oder die Mund-Nasen-Bedeckung korrekt sitzt (d.h. eng anliegend getragen wird), bei Durchfeuchtung gewechselt wird, und dass während des Tragens keine (auch keine unbewussten) Manipulationen daran vorgenommen werden.

Rechtliche Hinweise

Gemäß § 28 Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 8 IfSG haben Widerspruch und Klage in Bezug auf die angeordneten Maßnahmen keine aufschiebende Wirkung.

Begründung:

Werden Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheider festgestellt oder ergibt sich, dass ein Verstorbener krank, krankheitsverdächtig oder Ausscheider war, so trifft die zuständige Behörde nach § 28 Absatz 1 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) die notwendigen Schutzmaßnahmen, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist.
Die Stadt Sulz am Neckar ist nach § 28 Absatz 1 Satz 2 IfSG in Verbindung mit § 1 Absatz 6 IfSGZustV für den Erlass von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten zuständig.
Bei dem Coronavirus COVID-19 / SARS-CoV-2 handelt es sich um einen Krankheitserreger im Sinne des § 2 Nr. 1 IfSG (vermehrungsfähiges Agens - Virus, Bakterium, Pilz, Parasit - oder ein sonstiges biologisches transmissibles Agens, das bei Menschen eine Infektion oder übertragbare Krankheit verursachen kann). Um eine unkontrollierte Weiterverbreitung des Virus zu verhindern, ist es von hoher Bedeutung, die Infektionsketten zu unterbrechen und die Übertragungswahrscheinlichkeit möglichst gering zu halten.
In den letzten Wochen sind die Fallzahlen für COVID-19 im gesamten Landkreis Rottweil auf insgesamt 430 deutlich gestiegen. Insbesondere zeigten sich vermehrt Meldungen in der Raumschaft Sulz, in den letzten 14 Tagen +103 Infizierte. So sind dem Landratsamt insbesondere in der ersten Aprilwoche zahlreiche Positiv-Meldungen zugegangen, die von dortigen Ärzten getestet wurden. Im Zuge der Ermittlungen zeigte sich dann insbesondere ein Eintrag in einem größeren Betrieb welcher der kritischen Infrastruktur zuzuordnen ist. Hier wurden umgehend Maßnahmen angeordnet. Zusätzlich ergaben sich in einzelnen Firmen Einträge; teilweise sind diese auch bereits geschlossen.
Im weiteren Verlauf zeigten sich auch Einträge in Pflegeheimen. Besonders betroffen war insbesondere ein einzelnes Pflegeheim. Vorsorglich wurde das komplette Pflegeheim unter „Quarantäne“ gesetzt.
Im Zuge der Recherchen/Ermittlungen des Landratsamts hatten sich auch in einem weiteren Heim in Sulz drei positive Befunde ergeben, so dass hier auch in einem Teilbereich alle Bewohner und Personal getestet wurden. Hier ergaben sich erfreulicherweise keine weiteren positiven COVID-Fälle.
Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich zahlreiche persönliche Verflechtungen sowohl im familiären Umfeld als auch zwischen Betrieben und Heimen. Durch die erhöhte Rate von COVID-positiven Menschen in der Raumschaft Sulz ist zu erwarten, dass überall dort wo Menschen zusammen sind/sein müssen, hier weiter die Infektionsketten nicht mehr sicher unterbrochen werden können. Bei weiter steigenden, örtlich begrenzten Infektionen, war zu prüfen, ob aus epidemiologischen Gründen in betroffenen Ortschaften das Instrument der Ausgangssperre eingesetzt wird.
Nach näherer Prüfung war festzustellen, dass sich die betreffenden Personen über das gesamte Stadtgebiet, ja sogar über die Raumschaft des nördlichen Landkreises, des Zollernalbkreises und des Landkreises Freudenstadt verteilen. Ebenso verhält es sich mit den Kontakten dieser Personenkreise. Eine lokale Fallhäufung mit enger örtlicher Begrenzung, wie z. B. in Blumberg, Ortsteil Riedböhringen, ist nicht festzustellen. Eine lokale Ausgangssperre würde daher nicht
den Zweck der Unterbrechung der Infektionsketten sicherstellen.
Als Maßnahme wurde daher eine Mund-Nasen-Bedeckungspflicht geprüft. Das Robert Koch Institut gibt hierzu (Stand 14.04.20) folgende Auskunft:
Durch einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder bei der gegenwärtigen Knappheit eine textile Barriere im Sinne eines MNS (sogenannte community mask oder Mund-Nasen-Bedeckung) können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein MNS oder eine Mund-Nasen-Bedeckung einen selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt (Eigenschutz). Es ist zu vermuten, dass auch Mund-Nasen-Bedeckungen das Risiko verringern können, andere anzustecken, weil sie die Geschwindigkeit der Tröpfchen, die durch Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, reduzieren können. Eine solche Schutzwirkung ist bisher nicht wissenschaftlich belegt (siehe auch die Hinweise des BfArM).
Bei Personen, die an einer akuten respiratorischen Infektion erkrankt sind, kann das Tragen eines MNS oder einer Mund-Nasen-Bedeckung durch diese Person dazu beitragen, das Risiko einer Ansteckung anderer Personen zu verringern.
Nicht jeder, der mit SARS-CoV-2 infiziert ist, bemerkt das auch. In der Regel sind Betroffene bereits mit sehr leichten Symptomen ansteckend. Manche Infizierte erkranken gar nicht (asymptomatische Infektion), könnten den Erreger aber trotzdem ausscheiden. In diesen Fällen könnte das vorsorgliche Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dazu beitragen, das Übertragungsrisiko zu vermindern. Deshalb könnte das Tragen Mund-Nasen-Bedeckung durch Personen, die öffentliche Räume betreten, in denen der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, z.B. ÖPNV, Lebensmittelgeschäften oder auch ggf. am Arbeitsplatz, dazu
beitragen, die Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen. Darüber hinaus könnten Mund-Nasen-Bedeckungen das Bewusstsein für „physical distancing“ und gesundheitsbewusstes Verhalten unterstützen.
Die Ortspolizeibehörde kommt daher zum Ergebnis, dass die Maßnahmen geeignet sind, den hiermit verbundenen Zweck –Infektionsschutz gegen COVID-19- zu erreichen, und auch erforderlich, da kein milderes geeignetes Mittel ersichtlich ist, das denselben Erfolg mit gleicher Sicherheit erzielt.
Aus den genannten Gründen sowie der ungleich höheren Wahrscheinlichkeit einer unkontrollierten Ausbreitung, ist die hiermit ausgesprochene Mund-Nasen-Bedeckungspflicht zum Schutz der Bevölkerung vor erheblichen Gefahren für Leben und Gesundheit erforderlich.
Diese Gefahren können mit milderen Mitteln nicht zuverlässig abgewehrt werden.
Angesichts der vorgenannten, hochrangigen zu schützenden Rechtsgüter entspricht diese Verfügung auch dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Denn das öffentliche Interesse am Schutz der körperlichen Unversehrtheit des Einzelnen und des Lebens und der Gesundheit der gesamten Bevölkerung wiegt im Rahmen einer Güterabwägung schwerer als das Interesse jedes Einzelnen an einem uneingeschränkten Aufenthalt im öffentlichen Raum. Die unkontrollierte und nicht mehr nachverfolgbare weitere Verbreitung des Coronavirus stellt eine intensive Gefährdung der körperlichen Unversehrtheit des Einzelnen sowie des
Gesundheitsschutzes der Bevölkerung dar. Die durch das Verbot möglichen Beeinträchtigung wiegt dagegen weniger schwer und ist jedem Einzelnen zumutbar.
Diese Allgemeinverfügung wird am 24.04.2020 per ortsüblicher Bekanntgabe bekanntgemacht.
Sie tritt unverzüglich in Kraft (§ 41 Satz 4 LVwVfG).

Rechtsbehelf

Gegen diese Allgemeinverfügung ist der Widerspruch zulässig. Dieser ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Stadtverwaltung Sulz a. N., Obere Hauptstraße 2, 72172 Sulz a. N. einzulegen.
Ein Widerspruch gegen diese Verfügung hat keine aufschiebende Wirkung (§ 28 IfSG in Verbindung mit § 16 Abs. 8 IfSG).

Gerd Hieber
Bürgermeister

Wo kann man die Masken kaufen?

Einfache Masken sind inzwischen bei vielen, auch regionalen Herstellern und Anbietern erhältlich:

Sulz:

  • Änderungsschneiderei Ruth Welle, Telefonnummer: 07454 2973
  • Apotheke am Rathaus, Telefonnummer: 07454 95810, (Lieferung möglich)
  • biomammut, Telefonnummer: 07454 9808943 
  • Brita Springer creative textile, Mühlheim, Telefonnummer: 07454 980 766, E-Mail, Webseite (Abholung auch von einzelnen Masken nach Voranmeldung möglich)
  • DTT Designer- and Techno-Textil, Webseite (ab KW 17)
  • Dana Kreativ Design, Telefonnummer: 07454 9449558
  • EDEKA Fauser (Verkauf von Alltagsmasken; zusätzlich erhalten Kunden ohne eigene Mund-Nase-Bedeckung am Eingang Einmalmasken gegen eine Spende von 1€  an das Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf)
  • Frau Wolle, Telefonnummer: 07454 8512, E-MailWebseite
  • Geflügelhof Scheckenburger Bergfelden, Telefonnummer: 07454 2346E-Mail, Webseite
  • Kipp CCS, Telefonnummer: 07454 960340, E-Mail, Webseite (für öffentliche Einrichtungen und gewerbliche Abnehmer)
  • Lebensmittelmärktle Glatt  - Bestellshop - Lotto, Umbrecht & Pape GbR, Telefonnummer: 07482 7173Webseite
  • Schülercafé: Mauldäschle, Streusel- und Neckarella-Tüchle des Netzwerk Streuobst und nachhaltiges Sulz (Einzelverkauf, keine Großmengen; nur Abholung möglich; Bestellungen per E-Mail)
  • Sanitätshaus Schaible, Telefonnummer: 07454 920804, (Lieferung möglich)
  • Schwarzwald Schneiderei Hopfau, Mobiltelefon: 0173 7346743, E-Mail, Webseite
  • Stiehle Sport Bike Service, Telefonnummer: 07454 92540
  • Unser Laden Sigmarswangen, Telefonnummer: 07454 3030
  • Teppich Hauser Bergfelden, Telefonnummer: 07454 92802

Dornhan:

Empfingen:

  • Unitex made in Germany, Webseite (kein Einzelverkauf; ab 50 Stück; Kontaktaufnahme am besten per Kontaktformular auf der Homepage)
  • BUWA, Webseite

Die Stadtverwaltung Sulz kann keine Aussage zur Qualität der angebotenen Produkte machen oder Empfehlungen aussprechen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie in die Liste aufgenommen werden möchten, senden Sie und bitte eine E-Mail mit Name des Unternehmens und Webseite.

Es sind auch selbstgeschneiderte Behelfsmasken, Schals, Tücher oder Buffs zugelassen.

Wo müssen die Masken getragen werden?

In der Öffentlichkeit und insbesondere an Orten und in Situationen, wo Menschen engere Begegnungen nicht vermeiden können, muss die Maske getragen werden. Die Bedeckungspflicht gilt insbesondere auch für folgende Bereiche:

  • Betreten von geöffneten Verkaufsstellen und/oder des Wochenmarkts
  • Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs
  • Inanspruchnahme / Erbringen von Dienst- oder Handwerkerleistungen
  • Aufenthalt in geschlossenen Räumen mit mindestens einer weiteren Person, die nicht der Haushaltsgemeinschaft angehöhrt (insbesondere Arbeitsstätte, Inanspruchnahme / Erbringen von Dienst- und Handwerkerleistungen). Ausgenommen sind Situationen in welcher der Mindestabstand von 2 Metern zu diesen Personen eingehalten werden können oder ein anderer, gleichermaßen geeigneter Hygieneschutz besteht (z. B. Trennwand).

Von der Mund-Nasen-Bedeckungspflicht wird ausgenommen

  • die Bewegung unter freiem Himmel, insbesondere beim Spazieren gehen und beim Sport, wenn ein Mindestabstand von 2 Meter zu anderen Personen sichergestellt wird.
  • die Fahrt im eigenen Fahrzeug, soweit keine weitere Person mit im Fahrzeug sitzt, ausgenommen sind Personen des eigenen Hausstands.
  • Personen mit die mittels ärztlichem Attest davon ausgenommen werden.

Details können Sie der Allgemeinverfügung entnehmen.

Wie kann man die Maske reinigen?

Mehrere Feuerwehren in Deutschland und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnen davor, Masken mit Drahtbügeln in der Mikrowelle zu desinfizieren (Stand: 27.04.2020; Näheres dazu hier). Die Masken können dabei Feuer fangen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt in ihren Hinweisen zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen, die Masken bis zum Waschen luftdicht (z. B. in einem separaten Beutel) aufzuwahren oder am besten sofort bei 60 ° bis 95 ° C zu waschen. Normales Vollwaschmittel reicht dabei aus. Die Maske sollte nicht mit Desinfektionsmittel behandelt werden. Die gleiche Empfehlung geben auch der Verbraucherzentrale Bundesverband und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Über andere Möglichkeiten der Reinigung liegen uns zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässlichen Informationen vor. Ob das Reinigen im Backofen funktioniert, ist bisher nicht geklärt. Eine gute Zusammenfassung zum aktuellen Stand des Wissens finden Sie auf der nicht-komerziellen Seite #Maskezeigen.

     

Gilt eine Pflicht oder eine Empfehlung?

In Sulz am Neckar und den Teilorten gilt über die Allgemeinverfügung ab dem 24.04.2020 aufgrund der besonderen Situation am Ort eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Abdeckung.

Müssen auch Kinder eine Maske tragen?

Nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes müssen "Personen nach ihrem sechsten Geburtstag" eine Mund-Nasen-Abdeckung oder Alltagsmaske tragen, denn Kinder können das Virus übertragen. "Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist."

Auch bei Kindern ist das Wichtigste, Abstände und Hygieneregeln einzuhalten.

Masken sind keine Gefahr für Kinder

Es kursieren zahlreiche Veröffentlichungen, Kettenbriefe und Social-Media-Memes, dass Masken eine Gefahr für Kinderseien. Nach derzeitigem Stand (28.04.2020) stimmt dies laut Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ) nicht.

Die Stellungnahme finden Sie hier.

   

Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?

Sofern aus schwerwiegenden Gründen keine Maske getragen werden kann, benachrichtigen Sie bitte die Stadtverwaltung unter Angabe der Gründe. Gegebenenfalls wird die Allgemeinverfügung entsprechend angepasst.

Wo gibt es die Plakate "Maske tragen"?

Sie können die Plakate hier herunterladen:

Was bewirken die Masken?

Die Masken schützen Sie zwar nicht davor, sich selber mit dem Coronavirus zu infizieren. Durch das Tragen können aber die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Speichel-/Schleim-Tröpfchenauswurfs reduziert werden. Außerdem unterstützen die Masken das Bewusstsein für „social distancing“ (Abstand zueinander halten) sowie gesundheitsbezogenen, achtsamen Umgang mit sich und anderen.

Das Bundesministerium für Gesundheit schreibt:

"Ein selbst hergestellter, nichtmedizinischer Mund-Nasen-Schutz schützt nicht vor Ansteckung mit dem Coronavirus. Daher wird ein Mund-Nasen-Schutz auch nicht als „Schutzmaske“ bezeichnet. Allerdings kann ein nichtmedizinischer Mund-Nasen-Schutz dazu beitragen, dass Tröpfchen aus Speichel oder Rachensekreten beim Ausatmen, Sprechen, Niesen oder Husten andere Menschen weniger treffen. In jedem Fall gilt, auch wenn Sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen: Halten Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen ein, achten Sie auf eine gute Handhygiene und das Einhalten der Nies- und Husten-Etikette. Grundsätzlich gilt: Nur Atemschutzmasken mit dem FFP2- oder FFP3-Standard ("filtering face piece") schützen den Träger vor einer Ansteckung mit Krankheitserregern. Diese Schutzmasken sind ausschließlich für medizinisches Personal und nicht für Privatpersonen vorgesehen. Bitte verzichten Sie unbedingt auf den Erwerb dieser Atemschutzmasken für private Zwecke. Eine Händedesinfektion ist im privaten Umfeld - wenn keine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus vorliegt - im Allgemeinen nicht erforderlich. Hier ist es wichtiger, sich regelmäßig die Hände mit Seife zu waschen und darauf zu achten, dass Handtücher, Zahnbürsten, Besteck, u.ä. nicht mit anderen Familien- oder Wohnungsbewohnern geteilt wird. Bitte achten Sie auf Hygienevorschriften und die Einhaltung der korrekten Nies- und Hustenetikette."

Weitere Informationen zum Thema finden Sie direkt beim Bundesministerium für Gesundheit.

Müssen andere Vorsichtsmaßnahmen trotzdem eingehalten werden?

Ja, die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind weiterhin einzuhalten. Das bedeutet unter anderem regelmäßiges, gründliches Händewaschen, Abstand zueinander, die sozialen Kontakte auf ein Minimum beschränken und besondere Vorsicht, andere nicht anzustecken. Im Verdachtsfall melden Sie sich bitte sofot bei Ihrem Hausarzt oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 (bitte vom Festnetz anrufen). Weitere Hinweise finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Warum sollen alle eine Maske tragen – nicht nur die Infizierten?

"Warum sollen alle eine Maske tragen – nicht nur die Infizierten?", lautet eine häufige Frage. Die Antwort: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Coronavirus zwei Tage vor den ersten Krankheitszeichen besonders ansteckend ist. Am stärksten wohl kurz vor Beginn der Symptome.

Die größte Gefahr Gefahr geht daher nicht von den (in Quarantäne befindlichen) positiv Getesteten aus, sondern von Menschen, die von ihrer eigenen Infektion noch gar nichts wissen können.

Deshalb müssen wir alle andere mit Abstand, Hygiene und Alltagsmasken (AHA-Regel) schützen.

Und deshalb hat nun auch Bayern nach drei Bundesländern und einige Städten eine Maskenpflicht eingeführt. 

Gibt es genügend Masken?

Es gibt einen Unterschied zwischen den zertifizierten medizinischen Masken (z.B. FFP-1 und FFP-2) und den in der Allgemeinverfügung vorgeschriebenen, einfachen Mund-Nase-Abdeckungen:

  • Bei medizinischen Masken herrscht weltweit Mangel und sie sollten vorrangig denen zur Verfügung stehen, die sie in Ausübung ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit bzw. wegen der akuten Gefährdung benötigen.
  • Einfache Mund-Nase-Abdeckungen, Community-Masken oder „Sulzer Mauldäschle" werden unter anderem vom Verein Streuobst und nachhaltiges Sulz mit Förderung der Stadt derzeit von Ehrenamtlichen produziert, aber auch kommerziell in unterschiedlichsten Qualitäten und Designs angeboten. Es ist auch möglich, die Masken selber anzufertigen.

Die Masken sollen sukzessive eingeführt werden. Übergangsweise reichen auch selbstgeschneiderte Behelfsmasken, Schals, Tücher oder Buffs. Zahlreiche Betriebe bundesweit haben die Massenproduktion von Masken begonnen. Auch in Sulz gibt es Anbieter, die teilweise auch liefern. Sie finden Sie auf dieser Seite unter "Wo kann man die Masken kaufen?".

Kann ich mir die Maske leisten?

Es sind auch selbstgeschneiderte Behelfsmasken, Schals, Tücher oder Buffs zugelassen. Die Masken kosten damit zwischen 0 Euro (vorhandener Schal, Buff oder Tuch, selbst genäht aus Stoffresten) und 15 Euro (professionell produzierte und modisch gestaltete Community-Maske). Dies ist eine für jede Bürgerin und jeden Bürger erschwingliche Investition, um andere möglicherweise vor schweren gesundhetilichen Folgen zu bewahren.

Wann endet die Maskenpflicht?

Es lässt sich derzeit keine Aussage zum Ende der Pandemie treffen. Auch Wissenschaftler, das Robert-Koch-Institut oder die Weltgesundheitsorganisation haben dazu keine zuverlässigen Daten. Auch die "dringende Empfehlung" der Bundesregierung, eine Maske in der Öffentlichkeit zu tragen, ist unbefristet. Inzwischen (Stand 27.04.2020) haben alle Bundesländer eine Maskenpflicht eingeführt. Insofern ist nach heutigem Kenntnisstand davon auszugehen, dass die Maske mittel- bis langfristig eine notwendige Maßnahme bleiben wird. Ein Exit-Datum zu nennen wäre unprofessionell, unseriös und würde dem Kenntnisstand der Wissenschaft widersprechen.

Was sagt die Zahl der Infizierten aus? Ist man besonders sicher, wo es wenige Fälle gibt?

Es ist wichtig, die Zahl der positiv Getesteten zu erfassen. Nur so kann die Verbreitung eingeschätzt und können entsprechende Maßnahmen geplant werden. 

Eine niedrige Zahl sagt aber nicht aus, dass man an einem Ort sicherer als anderswo ist. Zum einen hängt die Zahl der positiv Getesteten stark von der Zahl der Tests ab. Zum anderen haben Wissenschaftler herausgefunden, dass das Coronavirus zwei Tage vor den ersten Krankheitszeichen besonders ansteckend ist. Am stärksten wohl kurz vor Beginn der Symptome.

Die größte Gefahr Gefahr geht daher nicht von den (in Quarantäne befindlichen) positiv Getesteten aus, sondern von Menschen, die von ihrer eigenen Infektion noch gar nichts wissen können.

Gerade deshalb ist die AHA-Regel (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske tragen) so wichtig.

Wie kommen Ältere und Bedürftige an die Masken?

Nach heutigem Kenntnisstand sollten Risikopatienten soziale Kontakte soweit wie möglich meiden. Ältere und Bedürftige, die keine Möglichkeit haben, sich zu versorgen, können sich an #sulzbringts (07454 96500) wenden. Das Deutsche Rote Kreuz kann Einkäufe nach Absprache durchführen.

Über den regulären Verkauf gibt es einige Anbieter, die auch Lieferung anbieten. Die Liste finden Sie unter "Wo kann man die Masken kaufen".

Dürfen die Masken am Steuer eines Autos getragen werden?

Ja, die Masken dürfen am Steuer getragen werden.

Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, das Landespolizeipräsidium und das Ministerium für Verkehr teilen dazu mit:

"Das Tragen eines Mundschutzes zum Infektionsschutz durch einen Kfz-Führer erfüllt während der Gültigkeitsdauer der Corona-VO des Landes bei der Beförderung von Personen grundsätzlich nicht den Tatbestand des § 23 Abs. 4 StVO. Dies gilt insbesondere für den gewerblichen Personenverkehr (Taxi und Busverkehr)."

(Stand: 16.04.2020)

Werde ich bestraft, wenn ich keine Maske trage?

Man muss die Maske tragen um andere zu schützen. Der Schutz anderer sollte wichtiger sein als die Frage, ob es ein Bußgeld gibt oder nicht. Man riskiert allerdings tatsächlich eine Strafe, wenn man die Maske nicht trägt.

Wo gibt es Husten-, Nies- sowie Spuckschutz?

Das HEINRICH KIPP WERK produziert Tisch- und Bodenaufsteller – als Husten-, Nies- sowie Spuckschutz. Das System aus Plexiglas und Vierkantrohr ist vielseitig geeignet für Ladengeschäfte, Apotheken, Arztpraxen, Lebensmittelmärkte, Empfangstheken und Büroräume. Derzeit sind 5 Standard-Varianten, aber auch individuell angepasste Sonderlösungen nach Maß erhältlich.

Informationen bei:

  • Gerd Wiedemaier, Telefonnummer: 07454 79348,  E-Mail

  • Daniel Sauter, Telefonnummer: 07454 7937656, E-Mail

Welche Notlösungen sind zulässig, wenn man keine Maske hat?

Alternativ zu einer Maske kann man sich übergangsweise auch zweilagige Geschirrtücher, Bettlaken oder andere Tücher aus dicht gewebter Baumwolle so zurecht schneiden, dass sie vor Mund und Nase gebunden werden können. Auch die Verwendung von Schals oder Buffs aus Baumwollstoffen ist möglich.

Gibt es in Sulz eine andere Regelung als im Rest des Landes?

Ja. Das Tragen von so genannten "Alltagsmasken" ist in Baden-Württemberg Pflicht. In Sulz am Neckar und den Teilorten gilt seit dem 24.04.2020 eine Allgemeinverfügung, die das Tragen in folgenden zusätzlichen Situationen vorschreibt:

  • auf dem Wochenmarkt
  • Aufenthalt in geschlossenen Räumen mit mindestens einer weiteren Person, die nicht der Haushaltsgemeinschaft angehöhrt (insbesondere Arbeitsstätte, Inanspruchnahme / Erbringen von Dienst- und Handwerkerleistungen). Ausgenommen sind Situationen in welcher der Mindestabstand von zwei Metern zu diesen Personen eingehalten werden können oder ein anderer, gleichermaßen geeigneter Hygieneschutz besteht (z. B. Trennwand).
  • die Fahrt im Fahrzeug, wenn eine weitere Person mit im Fahrzeug sitzt die nicht zum eigenen Hausstand gehört (Fahrgemeinschaften).

Landesrecht geht zwar prinzipiell über Ortsrecht. Die Gemeinden haben jedoch durch das Infektionsschutzgesetz die Möglichkeit, aufgrund spezieller Situationen am Ort weitergehende Regelungen im Rahmen einer Allgemeinverfügung zu erlassen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde in Sulz am 24.04.2020 über das Mitteilungsblatt veröffentlicht und gilt damit.

Wird die Stadt Masken verteilen?

Die Bürger sind aufgerufen, sich selber Masken zu beschaffen – wie bei jedem anderen täglich genutzten Kleidungsstück auch. Bei der Bewältigung der Coronakrise können nicht die staatlichen Institutionen oder Kommunen alle Aufgaben lösen, sondern es ist die Mithilfe jedes Einzelnen gefordert. Die Beschaffung und das Tragen der Maske sollten eine Selbstverständlichkeit für jede verantwortungsbewusste Bürgerin und jeden verantwortungsbewussten Bürger sein. Erste Rückmeldungen aus Supermärkten zeigen, dass bereits 95 Prozent der Kunden Masken oder Schals tragen.

Wie benutzt man die Maske richtig?

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte schreibt dazu:

  • Die Masken sollten nur für den privaten Gebrauch genutzt werden.
  • Die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI, www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.infektionsschutz.de) sind weiterhin einzuhalten.
  • Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
  • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden.
  • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).
  • Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Beachten Sie eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Zyklusanzahl, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist.
  • Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden.

Was hat die Stadt außer der Maskenpflicht getan?

Schon früh (im Februar) wurden in Sulz umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Gefahr durch das Coronavirus zu senken. Damals galt die Gefahr für Deutschland noch als „mäßig". Dennoch wurden Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung veröffentlicht und die Bürgerinnen und Bürger sehr umfangreich über die Lage und die geeigneten Verhaltensweisen informiert. Dies geschah unter anderem über das Mitteilungsblatt an alle Haushalte, über die Homepage der Stadt sowie über die Social-Media-Kanäle Facebook, Instagram und Twitter. Über 200 Beiträge wurden seit Ende Februar von der Stadtverwaltung veröffentlicht. Auch Plakate wurden in jeweils dreistelliger Zahl ausgehängt. Parallel wurde die Arbeitsgruppe Infektionsschutz unter der Leitung von Bürgermeister Gerd Hieber ins Leben gerufen. 

In den Verwaltungen wurde vorsorglich auf das Händeschütteln verzichtet, später wurden öffentliche Einrichtungen geschlossen und weitere Sicherheitsmaßnahmen eingeführt.

Diese Maßnahmen starteten, bevor die WHO COVID-19 am 11. März als Pandemie einstufte. 

Infobereiche